9 Juni 2014 - 13:15
Besatzung zwingt Palästinenser verseuchtes Wasser zu trinken

In Palästina sehen sich Millionen von Menschen gewzungen verseuchtes Wasser zu trinken.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sind mehr als 1,8 Millionen Menschen in Gaza gezwungen verseuchtes Wasser zu trinken, da das Zionistische Regime ihnen den Zugang zu sauberen Trinkwasser untersagt.
Mindestens 90 % des Wassers im Gazastreifen ist verseucht- die anhaltende Blockade der Zionisten verhindert die Einfuhr von sauberem Trinkwasser oder Anlagen, die Wasser aufbereiten könnten.
"Es gibt einen starken Anwachs in Wasserverschmutzung in den letzten Jahren,. Mindestens 90% des Wassers in Gaza ist nun verseucht." So Ahmed Yacoubi, der Direktor der palästinensischen Wasseraufsichtsbehörde.
Das Wasser in Gaza ist mit hohen Mengen Nitrat und Chlor verunreinigt. Die Stoffe sind dreimal höher als für die menschliche Ernährung zulässig.
Die Zionisten hatten im Jahre 2009 auch Untersuchungsreaktoren in Gaza angegriffen, diese entwickelten Stoffe zur Behandlung von Pflanzen, worauf ein Großteil der Stoffe in das Grundwasser gerieten.
"Die einzige Möglichkeit ist das Seewasser zu nutzen, und dieses ist derzeit durch die Verseuchung der Kläranlage nicht genießbar. In den nächsten Jahren kann es nur schlimmer werden. Wir haben nur diese eine Anlage und diese reicht nicht aus um ganz Gaza mit sauberem Wasser zu versorgen.
Den Vereinten Nationen zu Folge, wird die Anlage bis ins Jahr 2016 komplett versagen. Seit der Blockade 2007 haben aber auch die Vereinten Nationen im Alleingang nichts gegen die menschenverachtende Umgangsart der Zionisten gegen die Palästinenser unternommen.